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Ich fasse jetzt mal zusammen, wie ich die Finanzpolitik der EU verstehe.

Die EZB erfindet Geld, für das sie Staatsanleihen kauft. Das Regierungsgeld aus diesen Verkäufen schachert der ESM systematisch an Länder, die unter Verlust wirtschaften und ihren Wählern so trotzdem weiterhin Wahlversprechen machen können. Diese Länder zahlen Zinsen an den ESM und solange es geht auch an andere Gläubiger. Diese Zinsen decken sie durch neue Staatsanleihen. Gleichzeitig will die EZB niedrige Inflation garantieren. Die wird durch niedrige Zinssätze gerechtfertigt -- und letztere werden durch das Kaufen von Staatsanleihen seitens der EZB manipuliert. So schließt sich der Kreis und läuft, solange der Geldmarkt kontrahiert. Wenn er wieder expandiert, dann ist das kein Problem, so die Politiker, denn laut Keynes, Friedman und co kurbelt das ja die Wirtschaft an und dann sind sicher alle wieder glücklich.

Und nun: Auszüge aus der Einführung des ESM.

...weiterlesen "EZB, ESM, die E mit dem 2. Buchstaben — und wen ich wählen werde."

"There's a great deal of agreement among economists, contrary to what people may think. You won't find much difference of opinion on the proposition that raising the minimum wage will cost jobs. You won't find much difference of opinion on the desirability of free trade. And you won't find any difference of opinion on the idea that you cannot have inflation without monetary expansion. There's no doubt that there's very widespread agreement about those simple ideas."

-- Milton Friedman

"Alle Parteien wollen Mindestlöhne - sie trauen der Kraft der Tarifparteien nicht mehr."

-- FAZ

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Nun ist die Zeit gekommen, und wir wissen es. Pünktlich am 21. Mittags in Amerika hat das erste YouTube Video 1.000.000.000 hits erreicht.

Sie hatten wohl Recht. Nach Gangnam Style braucht man schon 'ne neue Zeitrechnung.

Original Link zu YouTube gibt's nicht; die übliche Zensur gegen Deutsche User. Daher: Ponies (Okay, Link geändert, Youtube sperrt zur Zeit echt alles.)