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Es gibt da einen Gedanken, den pflege ich schon seit mehreren Jahren: Autos müssten besser miteinander automatisch kommunizieren.

Und das meine ich so: im Verkehrsalltag gibt es immer wieder Situationen, in denen manche Autofahrer Informationen haben, die andere Fahrer ebenfalls gerne wüssten und die Navigationsgeräte nicht haben. Zum Beispiel geänderte Fahrbahnführungen an Baustellen: jemand, der bereits an der Baustelle vorbei gefahren ist, weiß, in welcher Art die Fahrbahnführung geändert wurde. Ich denke hier speziell an den Luise-Kieselbach-Platz, bei dem sich die Fahrbahn wegen einer Großbaustelle fast monatlich verändert. (Das kann man auf Google Maps übrigens wunderbar sehen, wenn man zwischen Luftbildaufnahme und Satellitenbild umschaltet).
Zu Hauptverkehrszeiten muss man bereits mehrere hundert Meter vorher wissen, auf welcher Fahrspur man sich einordnen muss, um nicht gezwungen zu werden falsch abzubiegen.

Ein anderes Beispiel sind Staus, die sich auf eine Fahrtrichtung beschränken (was meistens der Fall ist): die entgegen kommenden Fahrer haben die Information, dass demnächst ein Stau kommt, und sie wissen sogar, wie viele Autos im Stau mit welcher Geschwindigkeit vorankommen.
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Gerade kam im Radio schon wieder eine Geisterfahrer-Warnung. Früher dachte ich, sowas würde nur vereinzelt vorkommen. Laut Wikipedia gibt es in Deutschland ca. 1800 Geisterfahrermeldungen pro Jahr, in Österreich sogar vier mal so viele.
Warum baut man nicht einfach Krallen bei den Ausfahrten, die die Reifen bei falscher Fahrtrichtung zerstechen würden? Wikipedia antwortet hier:

Dies würde aber der Feuerwehr und Rettungsdiensten das Erreichen eines Einsatzortes in Gegenrichtung erschweren, wenn die Autobahn in regulärer Richtung gesperrt ist. Auch ist die Wirkung bei Eis oder Schnee nicht immer die gewünschte.

Ich bin mir sicher, das könnte man in den Griff bekommen. Die Feuerwehr könnte eine Fernbedienung bekommen, mit der sie die Vorrichtung deaktivieren könnte. Oder einen Schlüssel.

Aber vielleicht sind es einfach zu viele Ausfahrten, d.h. es wäre einfach zu teuer. Man müsste ja nicht alle Ausfahrten sofort damit ausstatten, aber so über 10 Jahre hinweg könnte man das doch flächendeckend installieren.

Anti-Geisterfahrer-Technik

Jetzt, wo ich den Artikel schon veröffentlicht habe, fällt mir noch ein Punkt ein: Michelin forscht an Autoreifen, die gar keine Druckluft mehr verwenden (Link). Solche Reifen könnten über die Sperre unter Umständen problemlos hinwegfahren. Und vor falsch fahrenden Kettenfahrzeugen, insbesondere Panzern, schützt die Vorrichtung auch nicht.