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T-Online

Ich bin mit noch zwei Cent Guthaben T-Online Xtra-Card Kunde. Das ist ein Prepaid-Tarif und diese zwei Cent werde ich wohl mit ins Grab nehmen und an meine Enkelkinder vererben. Um sie benutzen zu können, müsste ich mein Guthaben neu aufladen, aber T-Online ist einfach total überteuert. Eine einzelne SMS kostet 29 Cent. Deswegen habe ich kürzlich gewechselt, zu FONIC. Da kostet sie nur noch 9 Cent. Sehr schön. Die alte SIM-Karte habe ich in ein altes Handy verfrachtet, um zu merken, falls jemand verzweifelt auf der alten Nummer anruft. Heute bekam ich tatsächlich noch eine SMS:? sie war von T-Online.

Um Xtra Nonstop weiter nutzen zu können, laden Sie bitte Ihre Xtra Card in den nächsten 3 Tagen auf. Sonst fallen Standard-Kosten gemäß Ihres Tarifs an.

Schock! Ich war mir sicher keinen Nonstop-Tarif zu haben. Habe ich dann schnell nachgeschaut und mir von der T-Online-Computerstimme auch noch mal versichern lassen: ich habe nur schlichtes Xtra.

Wenn ihr mich fragt, T-Online wird in den nächsten Jahren an Unfähigkeit sterben.

Review: Nokia 6610i vs 3110 Classic

6610i. Desu.
6610i. Desu.
Nokia 3110. Desu!
3110. Desu!

vs

Endlich wurde mein altes, zerfallendes 6610i durch ein neues, stabiles 3110 classic ersetzt. Ich habe mich für ein neues Handy im Classicformat entschieden, weil ich bisher mit Schiebe/Klapp/Dreh-handys nur schlechte Erfahrungen in Sachen Empfangsqualität und Stärke hatte. Auch bin ich bei Nokia geblieben, die T9-SMS eingabe erschien mir am logischsten und komfortabelsten.

Display

Das neue 3110 bietet ein Aktivmatrixdisplay bei einer Auflösung von 160×128 Pixel mit 262.144 Farben, während das veraltete 6610i nur 4096 Farben hat. Das 3110 hat dabei ein sehr grobkörniges Display. Das Display wurde zwar insgesamt vergrößert, die Bildpunkte aber wurden proportional angepasst. Das 6610i hat eine Auflösung von 128×128 Bildpunkten und ein Passivmatrixdisplay. (holprige Sätze)

Bei einem Aktivmatrixdisplay hat jeder Bildpunkt einen eigenen Stromanschluss und einen eigenen Verstärker. Bei einem Passivmatrixdisplay hat jede Spalte/Zeile einen Stromanschluss. Der technische Aufwand wird dadurch verringert, aber es kommt bei schnellem Bildwechsel oft zu “Schatten”, und wenn viele Punkte in einer Spalte/Zeile dunkel sind, wird die gesamte Zeile (einschließlich heller Punkte) dunkler.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

Die niedrige Auflösung führt dabei aber zu einer längeren Akkulaufzeit, also das, worauf es bei einem Handy ohnehin ankommt. Subjektiv sieht das Display des 3110 viel heller, konstrastreicher und aufgeräumter auf.

Features

Im Prinzip hat das 3110c alle Funktionen, die das 6110 hatte. Zusätzlich noch:

  • Bluetooth
  • 8 MB interner Speicher
  • USB-Anschluss für an Computer anschließen
  • Advanced MMS
  • Bessere Kamera (Von 0.1MegaPixel -> 1.3 MegaPixel)
  • Mini-SD Kartenslot, bis zu 2 GB zusätzlich
  • Mehr fällt mir derzeit nicht ein, aber da gibts sicher was. Achja! Bessere Gesprächsqualität

Programme

Auf die Programme werde ich nicht genauer eingehen, da ich das Handy hauptsächlich für SMS & Angerufen-werden benutze. Beim 6610i gab es zwei Spiele, Schachrätsel und Bounce, ein Spiel, bei dem man einen Luftballon durch Level lenken muss. Beim 3110c gibt es vier: Sudoku, Brain Challenge, Snake 3D (gewöhnungsbedürftig) und “Fußball”. Dazu noch Währungsrechner, Weltzeit, Organiserfunktionen – all diese Sachen die heutzutage jedes Handy hat, und die man kaum benutzt.

Fazit

Das neue 3110 ist dem 6610i in keiner Hinsicht unterlegen. Es ist das ideale Handy für Leute, die prinzipiell nur die Grundfunktionen eines Mobiltelefones benutzen wollen. Die Empfangsstärke ist immer ok, die Gesprächsqualität klar und gut. Der Preis ist mit 90 EUR optimal dimensioniert – es ist kein Spielzeug, sondern ein Telefon.

Bilder

6610i

3310c

Vergleich