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Java vs C#

der Folgende Artikel enthält einiges Programmiererkauderwelsch, ich entschuldige mich mal vorweg.

Ich hatte nun einigen Kontakt mit den Programmiersprachen Java und C#, und ich denke, der Vergleich muss nicht so präzise und kompliziert sein, wie ihn manche Profis über viele Jahre hinweg formuliert haben oder wie ihn Wikipedia nun zieht.

Ich beschreibe einfach mal sehr grob beide Sprachen, gefolgt von einer Liste ihrer Vorteile, dann wird wohl klar, was ich meine. Wer die Details nicht versteht, aber meine Empfehlung klar formuliert haben will, darf gerne zum Fazit springen.
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Anime Review: Death Note

Ausnahmsweise dieses Mal kein Spiel. Und dann noch nicht einmal alt. Denn Death Note ist ein Anime von 2006.

Auch wenn Animes von? ihren ursprünglich recht schlechten Namen in der westlichen Welt abbauen konnten – sie wurden von vielen Leuten (aufgrund von Serien wie Pokemon u.ä.) mit Zeichentrickserien auf eine Stufe gestellt – gibt es immer noch viele, die Animes für Kinderkram halten. Dabei gibt es Animes in allen verschieden Formen, so wie Serien in der westlichen Welt. Denn Death Note ist alles andere als für Kinder geeignet. Doch erstmal ein Umriss über die Geschichte:

Es geht um? den hochbegabten, 17-jährigen Schüler Yagami Light, Sohn eines angesehen Polizeiinspektors, der auch schon mit seiner Beobachtungs- und Kombinationsgabe bei einigen schwierigen Fällen der Polizei geholfen hat. Und genau diese Person findet eines Tages das namensgebende Death Note, ein Notizbuch, in dem auf der ersten Seite folgende “Gebrauchsanweisung” steht: “Der Mensch, dessen Name in dieses Notizbuch geschrieben wird, stirbt, solange sich der Schreiber beim notieren das Gesicht der Person vorstellt.” Natürlich ist Light davon überzeugt, dass es sich um einen Streich handelt, aber die Neugierde siegt letztendlich. Als im Fernsehen von einer Geiselnahme durch einen Verbrecher berichtet wird, von dem auch das Bild gezeigt wird, probiert er das Death Note aus. Und tatsächlich, der Verbrecher stirbt 40 Sekunden später an einem Schlaganfall, genau wie es in der Anweisung steht. Als dann auch noch der Shinigami (Todesgott) Ryuk, den nur Light sehen kann, auftaucht, ist die Echtheit des Buchs bewiesen. Aus seinem moralischen Verständnis heraus fasst Light einen Plan: Er wird jeden Verbrecher töten und so eine perfekte Welt schaffen, in der sich keiner mehr traut, Verbrechen zu begehen. Gesagt, getan. Systematisch tötet er in nur wenigen Tagen über 100 gefasste Verbrecher in ihren Zellen. Logischerweise fällt das aber auch den Behörden auf. Aufgrund der schwere des Falls wird der größte Ermittler der Welt eingeschaltet, der sich selbst “L” nennt und sich versteckt hält. Und so entbrennt ein taktischer Kampf um Informationen zwischen L und Light, der im Internet nur noch “Kira” genannt wird (von Killer, japanisch abgeändert). Dieses Duell um Informationen kann ich nur jedem Empfehlen, der? logisch aufgebaute? Krimis bevorzugt, die auch mehr Tiefgang beweisen, als? man es von westlichen Krimis gewohnt ist. Denn die grundliegende Philosophische Frage hinter der Geschichte ist: Darf man jemanden töten, weil er etwas böses getan hat? Und wenn ja, wer entscheidet, was “böse” ist?

Gut gemachter, spannender Krimi in Serienform, auf jeden Fall sehenswert.

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Game Review: F.E.A.R. 2

Mausbewegungen ergaben, dass Sie zu jung für diesen Eintrag sind! Bitte nicht lesen!

 

So, habe heute nachmittag FEAR 2 zu Ende gespielt. FEAR 2 ist eigentlich der vierte Teil der FEAR-’Saga’, aber erst der zweite Teil vom selben Entwickler. Verwirrend, was? :p

Vor vier (FEAR :p) Jahren kam FEAR 1 raus. FEAR steht dabei für First Encounter Assault Recon, einer Einsatztruppe, die auf paraseltsame Geist/Whatever-Dingens und deren Bekämpfung spezialisiert ist. Klingt nach einem spannenden, aufregendem Job, oder? Nun, das stimmt – wenn ihr zufällig die Hauptperson seid, die sogar länger als einen Tag überlebt (meistens.).

FEAR 1 beginnt harmlos – ihr sollt eine Privatarmee stoppen. Naja, das macht man doch in CounterStrike tausend mal pro Tag. Aber halt – FEAR ist kein normaler Shooter. Ganz und gar nicht. Denn FEAR erzählt eine Geschichte. Schon nach kurzem also wird euer gesamtes Einsatzteam annihiliert. Von einem kleinen Mädchen im roten Kleid.

Eine Gehaltserhöhung wäre angebracht.

Eine Gehaltserhöhung wäre angebracht.

FEAR ist ab 18 und das sieht man auch – an Blut, Leichen, Skeletten, zerfetzten Leuten, noch mehr Leichen, Blut, Organen usw wird nicht gespart. Aber um das geht es in dem Spiel auch gar nicht!

Dieses Spiel war nicht nur eklig und ein äusserst genialer Shooter, sondern auch wirklich gruselig – und sparte leider mit Erklärungen. Warum können wir Zeitlupe einschalten? Wieso reden wir nie? Wer sind wir überhaupt? Nun, wer wir sind… wir sind das Kind dieses kleinen Mädchens. Ein wenig komisch, nicht war? Denn dieses Mädchen (namens Alma) ist schon tot, und ihre Erscheinung ist nur eine parapsychische Signatur ihrer Existenz. Desu.

Alma

Alma ist wütend.

Obwohl Alma grundsätzlich Explosionen, Tod und Verderben mag, bleiben wir irgendwie verschont – müssen wir ja auch, denn wir kämpfen gegen unseren Bruder (gezwungenermaßen), der als Diplom-Arbeitsloser nichts Besseres zu tun hat als uns mit Replikanten zu bewerfen.

Wie geht FEAR 1 aus? Ähm~ *erinner*, ach ja richtig. Wir kommen in ein unterirdisches Labor, dort sehen wir wie der Vater von Alma ihre psychische Signatur freilässt – und die junge Alma wird geupdatet!

 

Ach, der Frühling des Lebens!

Ach, der Frühling des Lebens!

Upgrade:

 

Oha. Alte Alma ist nackt und verschwommen.

Oha. Alte Alma ist nackt und verschwommen.

Wenig später sprengen wir das Forschungslabor und das Spiel endet so:

fear3

Respawn!

 

 

Wer mehr Infos wissen will muss das Spiel spielen – das Ende ist leider sehr offen (was passiert mit dem Heli? Wtf? Und überhaupt?), aber naja.

Nach FEAR kamen zwei Add-Ons : FEAR Extraction Point und FEAR Perseus Mandate. Beide waren weder gruselig noch anspruchsvoll, und meiner Meinung nach schlicht und ergreifend langweilig – zu berechenbar, zu starke Waffen, zu schwache Gegner, ein normaler Shooter mit Slow-Mo Funktion. Ist ja auch kein Wunder nach dem verlorenen Krieg da diese beiden Add-Ons von anderen Studios entwickelt wurden. Stümper!

Doch dann kam FEAR 2.

FEAR 2 benutzt die selbe Engine? (Jupiter EX)… ein wenig modifiziert mit DirectX 10 Support und resultierend mehr Effekten. Leider erzählt FEAR 2 nicht die Story weiter… sondern erschafft eine neue, beziehungsweise eine ergänzende. Man spielt jetzt ein anderes Mitglied der Einheit, welche nach der Explosion (siehe oben) Alma ausschalten wollen. Jupp. Kurz erzählt: Seltsame Person, äh.. Genieve irgendwas, behandelt uns mit Psychopharmaka, damit wir? gegen Alma bestehen können. Leider überlebt das keiner ausser wir. Daher rennen wir jetzt auf den Krater zu, mähen Replikatoren, Geistern, Zombies und Almas(ihre psychischen Signaturen) um und kommen irgendwann an. Währenddessen besuchen wir Schauplätze wie zum Beispiel eine Grundschule, in denen Kinder zu Alma-Like Ultra-Viechern ausgebildet werden (sollten). Natürlich wissen die Eltern nichts davon, und sind leicht besorgt als ihre Kinder plötzlich tote Menschen sehen(TM).

Am Ende dann fängt plötzlich unser Kamerad Sgt. Keegan an zu spinnen und verschwindet in die zerstörte unterirdische Forschungsanstalt. Wir und ein Mitglied unserer Einheit rennen hinterher, finden den armen Keegan aber nicht. Egal! Schließlich müssen wir nur in den Telepathic Amplifier, um stärker als Alma (ahaha, naisu try) zu werden und sie zu vernichten!

Im Amplifier, der übrigens nicht sehr vertrauenserweckend aussieht, passiert dann das Unfassbare. Genieve kommt und erschiesst das andere Mitglied der Spezialeinheit. Ich frage mich was für eine Gefahrenzulage die Mitglieder bekommen, wenn sie wissen, dass aus fünfzig Einheiten einer überlebt. Und dieser eine darf dann die ganze Arbeit machen (wir). Alma findet auch, dass das unfair ist, und zerfetzt kurzerhand Genieve. Bedenke: Genieve hat die arme Person erschossen, weil sie nicht wollte dass Alma vernichtet wird. Okay, die Motive sind ein wenig trivialer – keine Alma, kein Job für Genieve, und Genieve landet auf der Straße. Sucks! Nun, Genieve ist trotzdem auf der Straße gelandet, und zwar in Stücke gerissen.

Im Amplifier dann kommen wir in eine seltsame Traumwelt von Alma, die ein wenig surreal scheint – achja, Keegan ist auch dort und will uns erschießen. Weil Alma uns lieber mag.

fear

Ich mit aktiviertem Slowmotion, vor mir drei Keegans. Ja, drei. Nun, ich bin wenig später gestorben, weil ich die Screenshottaste zu lange gesucht habe.

fear2

Soo gut sieht Keegan ohne Augen wirklich nicht aus. Alma findet uns kawaii!

Am Ende besiegen wir Keegan nicht gerade glorreich und wir wachen auf. Vor uns Alma. Und dann kommen wir zurück in Alma’s Traumwelt. Hat wohl nicht geklappt. Alma’s telekinetische Kraft ist over 9000 und unsere ist gegen fünf oder so. Und dann ist das Spiel aus. Ja, einfach so. Erklärungen, was mit uns passiert? Hah, wohl kaum.

FEAR 2 kommt rein von der Atmosphäre her nicht an FEAR 1 heran – aber nur knapp. An einigen Stellen ist das Spiel gruselig, aber man hätte mehr draus machen können. Natürlich muss man sich darauf einlassen – FEAR ist in nem Internetcafé sicherlich nicht so gruselig wie allein in einem Hochhaus in einer verlassenen Stadt. Spielerisch ist FEAR 2 meiner Meinung nach besser als FEAR 1. Die Waffen sind balanced, die Kämpfe herausfordernd aber nicht frustrierend. Und grafisch ist alles einfach perfekt – Funken, Slow-Mo Kugeln die einem um die Ohren fliegen – keine Action kann man FEAR wirklich nicht vorwerfen.

Das Argument, dass FEAR ausgeschlachtet wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Anders als bei EA Games Need for Speed Ultracarbondiamantgold gibt es in FEAR eine Story zu erzählen – die Spielzeit von circa 12 Stunden ist für ein heutiges Spiel normal. Ich bin in Shootern? kein Fan von nicht-linearen SuperGroßLeveln – Schlauchlevel mit klarem Ziel finde ich besser. Hah! Sobald das nächste FEAR rauskommt (Sichere Sache. Man weiss immernoch nichts und Alma ist immernoch Blutbadfanatiker.) werde ich es mir kaufen. Allein aus Interesse.

 

 

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White Squall – Reißende Strömung

Ein Film, den ich am gestrigen Mittwoch gesehen habe. Und meiner Meinung nach ein ziemlich schlechter Film.
Nicht nur, dass der Film nicht ein einziges Mal irgendwie spannend war – nein, jeder einzelne Charakter im Film war mir unsympathisch.
Kurzfassung:
Seeschule, Leute schicken ihre Kinder auf ein Boot, dort Schule, Kapitän imba, alle waschlappen, alle werden kameradschaftlich mit den üblichen völlig vorhersehbaren Schwierigkeiten, am Ende sind alle gestählt, Schiff gerät in Unglück, 25% der Kinder + Schiffsärztin werden vom Meer gefressen. Kapitän wird angezeigt, in Stunde der Not halten alle zusammen, Kapitän passiert nix. Alle gestählt.

Klingt interessant? Nein? Richtig. Nicht nur, dass die gesamte Crew keinen einzigen Charakter hat, der wirklich heraussticht – alle sind muskulöse Einheitsbrei Aggo-Jungs, die bei jeglicher Provokation anfangen zu prügeln und grundsätzlich nur auf Partys wollen, sich betrinken und denen “Mädels!!11″ wie Ausserirdische vorkommen, aber natürlich sind sie durch die Reihe sexsüchtig, und auf ner einsamen Insel laufen sie grölend durch die Gegend und spielen Indianer – nicht nur das langweilt mich. Der Film hat keine einzige intelligente Stelle, ist weder lustig noch traurig noch rührend, er ist einfach nichts. Nichts. Langweiliger Einheitsbrei, oh man,nur Hypercube ist schlechter. Der Pseudo-spektakuläre Untergang verfehlt bei mir völlig das Ziel – toll, sind halt aus dem Einheitsbrei vier Personen gestorben, na und? Die restlichen, äh, zwölf(?) Leute sehen eh genauso aus und verhalten sich auch genauso. Also im Sinne von

“Du Doof.”

“WHAT?! *verprügel*”

“*zurückprügel*”

Ich hasse Filme, wo Jungen als sexsüchtige Schlägertypen mit nichts im Hirn und Mädchen als kreischende Idioten ohne Gleichgewichtssinn dargestellt werden. Und ich hasse Filme, die versuchen, dramatisch zu sein, aber kläglich scheitern. Und Filme, in denen seltsame sinnlose Mutproben als “gut” dargestellt werden, hasse ich auch. Eine Menge Hass hier.

Klare Nicht-Anschauen!-Empfehlung.

Randomness, #2

#Der Film Blade-Runner ist zwar Kult, gefällt mir jedoch gar nicht. Regen, Dunkel, Rauch – und das wars. Moral einer Geschichte? Unauffindbar. Replikatoren, die einige Menschen umbringen und ein Held, der einige Replikatoren umbringt. Toll! Klare Nicht-Anschauen!-Empfehlung.

#Facharbeit fertig! Um 9:20 binden lassen, um 9:35 abgegeben. Nichtsdestotrotz bin ich stolz auf meine 28 Seiten, mit einer ausgewogenen Anzahl an Bildern, perfektem Englisch und einer doppelsprachigen Plagiatserklärung, extra für meine Lehrerin.

#Wollte Akkus kaufen, hab mir also dann teure glitzernde silberne Ultra-Lithium-”Akkus” gekauft. Bis sich dann herausstellte, dass diese Akkus Batterien sind. Naja, wenigstens leuchtet meine Taschenlampe wieder schön hell.

#Es ist fast schon witzig traurig, wenn man oberflächliche Menschen sieht, die so tun als ob sie wissen, wie man andere Menschen versteht.

#Wann ist mal wieder richtig Sommer~ – ne, wirklich. Winter ist ätzend und muss weg. Und Skiunfälle häufen sich irgendwie in letzter Zeit auch.

#Es war einmal eine Person. Deren Lebensziel war es, einen Stein in einen Kuchen zu verwandeln. Es hat nie funktioniert.

#Anime schauen in 1080p ist genial. Genau wie 720p. Wobei, PAL kann auch genial sein.

Review: Fallout 3

Nun ist es schon ein Jahr her, da kam Fallout 3 von Bethesda raus (ein Jahr her = 2008). Nachdem bereits vor mehreren Jahren ein “Fallout 3″ die Produktion nie verlassen hat, waren die Fans der Serie natürlich gespannt.

Die Fallout Serie spielt in einer alternativen Zukunft. In dieser wurde der Kalte Krieg in einen “heißen” verwandelt; nachdem Alaska eingenommen wurde starten die Großmächte ihre Atomwaffen. Der dritte Weltkrieg endet nach zwei Stunden mit der Vernichtung der gesamten? bis dato bekannten Zivilisation. Der gesamten? Nein! Denn in Amerika hat die Firma “Vault-Tec” die Vaults, große Atomschutzbunker, gebaut, in denen Menschen überlebt haben. In jedem Spiel der Fallout-Reihe startet der Spieler in einem solchen Vault, abgeschnitten von der Außenwelt. Und jedes Mal hat er irgendeinen Grund, seinen Vault zu verlassen.

Das größte Plus des Spiels zuerst: Es ist ein Bethesda Rollenspiel. Das heißt, die Welt in der das Spiel angelegt ist, ist irgendwie in sich selbst stimmig und mit liebevollen und manchmal sarkastischen Details vollgestopft. Das “Tutorial” besteht darin, dass man als Kleinkind laufen lernt, seinen Geburtstag feiert und schließlich einen Eignungstest macht, der so etwas wie die Klassenbestimmung darstellt. (Mit sehr schönen Fragen wie: “Dir wächst aufgrund von einer Strahlenüberdosis ein dritter Arm aus dem Bauch. Was tust du?”)

Geburtstag im Vault

Ist das alles fertig, wacht man eines Tages auf und sein Vater ist weg. Und weil man als gute(r) Sohn/Tochter den Vater nicht einfach gehen lassen will (und das Sicherheitspersonal der Vaults hinter einem her ist) verlässt man verwirrt den Vault… und findet sich in einer riesigen Wüstenähnlichen Landschaft wieder, die früher einmal Washington DC und Umland war. Nachdem man sich an das Sonnenlicht gewöhnt hat, findet man auch schon das erste Stück “Zivilisation”, ein halb umgeknicktes Schild auf dem steht “Scenic overview”. Bethesda hat Sinn für Humor.

Doch damit nicht genug. Der erste Quest auf der Suche nach dem verschollenen Erzeuger führt einen in die Siedlung Megaton (ein sprechender Name, denn diese Siedlung ist um einen Atombombenblindgänger gebaut). Dort gibt es schon allerlei kleine Details, die zumindest nach meinem Humorgeschmack sind. Zum Beispiel die Children of Atom, die den eben erwähnten Blindgänger als Gott anbeten und “das innere Leuchten” anpreisen. Man findet auch erste Quests und Ausrüstungshändler. Und dann steht man wieder vor der Qual der Wahl. Lieber die Haupthandlung vorantreiben? Oder doch einen Nebenquest machen um sich bessere Ausrüstung oder Kronkorken (die Währung im Spiel) zu verdienen? Oder man erkundet die Welt auf eigene Faust und findet die Ruine von zum Beispiel Schulen, Supermärkten oder ähnlichem. Denn darin lässt sich immer irgendetwas wertvolles finden.

Aber solche “Schätze” sind immer bewacht. Riesige Mutanteninsekten machen einem das Leben genauso schwer wie die Raider, anarchistische Gruppen von Dieben und? Mördern. Andere Gruppierungen sind zum Beispiel die Bruderschaft des Stahls, eine Sektenartige Gruppierung, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Vorkriegstechnologie zu sammeln und zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen.

Mitglied Bruderschaft des Stahls

Im Grunde ist es so gut wie unmöglich, Fallout 3 so zu beschreiben, dass jeder der es kenn zufrieden gestellt wäre. Denn es ist nun mal wie gesagt ein Bethesda Rollenspiel. Und wie auch schon Morrowind und Oblivion davor, sind die Möglichkeiten einfach zu vielfältig, die Welt einfach zu detailreich um jeden Aspekt des Spiels zu erklären. Deswegen hat auch jeder eine Lieblingsstelle oder einen Lieblingsplatz, den er unbedingt in so einem Artikel drin haben will.

Aber zum Schluss? eine Warnung: Dieses Spiel hat seinen “Nicht für Jugendliche unter 18 Jahren”-Siegel eindeutig verdient. Im Vergleich? zu Oblivion und Morrowind ist die Brutalität? geradezu erschreckend. Dennoch? fügt sich? grade dieser etwas rauere Ton wunderbar in die Welt ein, auch wenn man um einiges sparsamer mit dem Pixelblut hätte umgehen können. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, es ist und bleibt nun mal ein Bethesda Rollenspiel. Und als Fanboy verzeihe ich denen fast alles.

Eine durchschnittliche Kleinstadt

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Review: Winamp vs Songbird

Winamp und Songbird sind Mediaplayer, wohingegen Winamp wohl einer der bekanntesten Mediaplayer überhaupt ist. Dafür ist Songbird Opensource. Ein großer Vorteil – Opensourcesoftware gilt als Malwaresicher, da jeder den Code überprüfen kann. Backdoors und ähnliches sind damit ausgeschlossen. Ausserdem kann jeder Songbird selbst erweitern und kompilieren.

Winamp ist eine gute Alternative zum Windows Mediaplayer, welcher oft abstürzt, ruckelt, unübersichtlich und von Windows ist. Besser gesagt: Es ist DIE Alternative und viele Leute schwören darauf. Jedoch hat die Qualität von Winamp seit der Einführung der Mediathek stark abgenommen; Werbung und unübersichtliche Einträge verunstalten das Programm. Unter Vista stürzt es zudem, jedenfalls auf diesem Computer, relativ häufig ab.

winamp2

AOL und Ebay. Moment, war das nicht das Selbe?

Songbird dagegen ist werbefrei (logischerweise – bei Opensource würden Versierte die Werbung sicherlich gleich entfernen und eine neue Version veröffentlichen), auf der Startseite steht der Satz

Songbird promises to be the Firefox of media players.

Eine gewagte Aussage, die aber anscheinend nicht von den Entwicklern stammt. Wenn man die Roadmap von Songbird anschaut, unter anderem Funktionen wie “integrierter Bittorrent-Client”, dann wird einem klar, dass Songbird praktisch alle irgendwie mit Media verbindbare Funktionen in einem Programm verbinden will – derzeit kann man mit Songbird neben Musik hören auch noch im Internet surfen.

songbird

Recht aufgeräumt, keine Werbung. Sehr schön!

Songbird ist wirklich übersichtlich, und zusätzlich ist Songbird ein auserwählter Player mit LastFM Support. Leider hat Songbird derzeit noch zwei große Mankos:

  • Auch wenn als Standardplayer Songbird eingetragen ist, öffnet beim Doppelklick auf eine Musikdatei nur Songbird. Die Musikdatei wird nicht automatisch geladen und muss erst in den Player gezogen werden.
  • Die Mediathek aktualisiert sich nicht automatisch. Beim Verändern/Löschen von Dateien muss die gesamte Mediathek gelöscht und neu geladen werden.

Dafür heißen die Skins bei Songbird “Federkleider” – nette Übersetzung. Songbird gewinnt. Und wenn für andere nicht jetzt, dann später. Ich prophezeie Großes für Songbird!

Review: Nokia 6610i vs 3110 Classic

6610i. Desu.
6610i. Desu.
Nokia 3110. Desu!
3110. Desu!

vs

Endlich wurde mein altes, zerfallendes 6610i durch ein neues, stabiles 3110 classic ersetzt. Ich habe mich für ein neues Handy im Classicformat entschieden, weil ich bisher mit Schiebe/Klapp/Dreh-handys nur schlechte Erfahrungen in Sachen Empfangsqualität und Stärke hatte. Auch bin ich bei Nokia geblieben, die T9-SMS eingabe erschien mir am logischsten und komfortabelsten.

Display

Das neue 3110 bietet ein Aktivmatrixdisplay bei einer Auflösung von 160×128 Pixel mit 262.144 Farben, während das veraltete 6610i nur 4096 Farben hat. Das 3110 hat dabei ein sehr grobkörniges Display. Das Display wurde zwar insgesamt vergrößert, die Bildpunkte aber wurden proportional angepasst. Das 6610i hat eine Auflösung von 128×128 Bildpunkten und ein Passivmatrixdisplay. (holprige Sätze)

Bei einem Aktivmatrixdisplay hat jeder Bildpunkt einen eigenen Stromanschluss und einen eigenen Verstärker. Bei einem Passivmatrixdisplay hat jede Spalte/Zeile einen Stromanschluss. Der technische Aufwand wird dadurch verringert, aber es kommt bei schnellem Bildwechsel oft zu “Schatten”, und wenn viele Punkte in einer Spalte/Zeile dunkel sind, wird die gesamte Zeile (einschließlich heller Punkte) dunkler.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

Die niedrige Auflösung führt dabei aber zu einer längeren Akkulaufzeit, also das, worauf es bei einem Handy ohnehin ankommt. Subjektiv sieht das Display des 3110 viel heller, konstrastreicher und aufgeräumter auf.

Features

Im Prinzip hat das 3110c alle Funktionen, die das 6110 hatte. Zusätzlich noch:

  • Bluetooth
  • 8 MB interner Speicher
  • USB-Anschluss für an Computer anschließen
  • Advanced MMS
  • Bessere Kamera (Von 0.1MegaPixel -> 1.3 MegaPixel)
  • Mini-SD Kartenslot, bis zu 2 GB zusätzlich
  • Mehr fällt mir derzeit nicht ein, aber da gibts sicher was. Achja! Bessere Gesprächsqualität

Programme

Auf die Programme werde ich nicht genauer eingehen, da ich das Handy hauptsächlich für SMS & Angerufen-werden benutze. Beim 6610i gab es zwei Spiele, Schachrätsel und Bounce, ein Spiel, bei dem man einen Luftballon durch Level lenken muss. Beim 3110c gibt es vier: Sudoku, Brain Challenge, Snake 3D (gewöhnungsbedürftig) und “Fußball”. Dazu noch Währungsrechner, Weltzeit, Organiserfunktionen – all diese Sachen die heutzutage jedes Handy hat, und die man kaum benutzt.

Fazit

Das neue 3110 ist dem 6610i in keiner Hinsicht unterlegen. Es ist das ideale Handy für Leute, die prinzipiell nur die Grundfunktionen eines Mobiltelefones benutzen wollen. Die Empfangsstärke ist immer ok, die Gesprächsqualität klar und gut. Der Preis ist mit 90 EUR optimal dimensioniert – es ist kein Spielzeug, sondern ein Telefon.

Bilder

6610i

3310c

Vergleich

Game Review: Gubble II

Nethack Gubble II ist ein Spiel, das erstmals 1998 erschienen ist. Damals war alles noch ein bisschen anders. Die Grafik kam noch ohne eine 3. Dimension aus und es gab auch keine Physik-Engine oder Motion Blur, nicht mal Kantenglättung. Dafür waren die Spiele umfangreicher. Und zwar so umfangreich, dass es sich ein heutiger Spieler nicht einmal mehr vorstellen kann. Und eines dieser Spiele ist Nethack Gubble II.

Einleitung klauen ist super. Aber halt! Gubble II ist zwar 3D, aber es wird nichts gerendert, die Grafiken liegen alle im Bitmap-Format vor. Wir nennen es der Einfachheit halber 2,5D.

Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt: Piraten haben ein Alien namens Gubble entführt, bzw dessen Eltern. Nun muss Gubble, der irgendwo aufwacht, sämtliche Piratenkonstrukte zerstören. Es ist praktisch ein Demontagespiel. Aber leider haben die Piraten Raketenwerfer, Quadbots, Spinnen, Stachelbälle, Augen, Quecksilber und vieles mehr dagelassen. Und diese Sachen haben eine natürliche Hostilität gegenüber dem armen Gubble-chan!

Zum Lösen der einzelnen Levels, genannt Zymbots, braucht man also neben Skill, Glück und logischem Denken auch noch mehr Glück, die Fähigkeit sich zu ducken und zu springen.

Das Spiel ist aufgeteilt in 5 “Welten”, in jeder Welt sind viele Zymbots, die man auswählen kann. Und dann kann das Demontieren losgehen!

Gubble

Die Qual der Wahl...

In der Mitte: Gubble

Die bronzenen Scheiben mit farbigem Gubble drauf: Gelöste Zymbots, ohne farbigen Gubble: ungelöste Zymbots

Piratenscheiben: Schwere Zymbots

Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei an. Leider sind die Levels erst im letzten Level wirklich schwer, lustig sind sie aber immer, und stets begleitet von der wirklich genialen MIDI-Musik.

gubble2

Es gibt kurze, schwere Level!

Hier sieht man sehr gut, was man eigentlich tun muss. Man schnappt sich einen Schraubenzieher und zieht Schrauben, damit das Level zusammenfällt. Leider schiessen die Minenwerfer ein paar Minen hinter Gubble her, also sollte man keine Zeit verlieren~

gubble3

Und manchmal hat Gubble einfach mehr Glück als Verstand.

Es gibt auch wirklich lange Level, in denen man keine Schrauben lösen muss, sondern einfach nur bis zum Ende des Levels (ein gelber Knopf) kommen muss. Und das lebend. In diesem Screenshot habe ich ein wenig Sprit, ich kann also kurzzeitig fliegen. Ausserdem hab ich den Schildbonus. Selbst Hochgeschwindigkeitsprojektile können mir nichts mehr anhaben, sobald ich diesen Schild aktiviere (und die Projektile von vorne kommen).

Wer also ein nicht-brutales, witziges Spiel für Zwischendurch will, der sollte sich Gubble II holen! Ich selbst habe diese Kopie für 3 EUR bei Ebay gekauft, die Herstellerfirma ist mittlerweile pleite.

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Netgear

Es folgt ein unfundamentierter Artikel.

Unser derzeitiger Router ist unser zweiter Router der Firma Netgear. Der erste Router hat am Anfang seinen Dienst getan, aber gegen Ende waren regelmäßige Disconnects an der Tagesordnung. Unzuverlässig, instabil – das waren die Attribute unseres Routers.

Also entschlossen wir uns, einen neuen Router zu kaufen. Der alte Router war ja schon alt, also musste was neues her. Wir entschlossen uns für den RangeMax Dualband Wireless-N 300 Router.

Kurz mal die angepriesenen Qualitäten:

  • Gleichzeitig surfen, e-mailen, HD-Videos streamen, Online-Games spielen und über das Internet telefonieren
  • Auf dem 5 GHz-Frequenzband bietet Dualband Wireless-N mehr Kanäle, weniger Störungen und stabilere Verbindungen
  • Die “Push ‘N’ Connect”-Taste bindet neue Wireless-Computer völlig unkompliziert in das WLAN ein
  • Datenpriorisierung (QoS) garantiert höchste Qualität beim Streaming von HD-Videos, Online-Spielen und Internet-Telefonie
  • Maximale Leistung und Reichweite bei Verwendung
    mit RangeMax Dualband Wireless-N Adaptern
  • Neue Wireless-N 300 Antennentechnologie bietet außergewöhnliche Funkabdeckung und Geschwindigkeit
  • Dualband liefert mehr Kanäle, weniger
    Interferenzen und bessere Verbindungen
  • Funktioniert sowohl mit Wireless-G als auch mit Wireless-N 300 Geräten
  • Unkomplizierte und sichere Verbindung von Computern mit der “Push ‘N’ Connect”-Taste. Bei Nutzung mit anderen “Push ‘N’ Connect”-kompatiblen Geräten werden Wireless-Kennworte überflüssig

Was für eine erbärmliche Lüge. Netgear stellt mit Abstand die schlechtesten, unzuverlässigsten, langsamsten Router her die ich jemals gesehen habe (Okay, bisher nur Netgear gesehen). Abgesehen davon, dass der Router manchmal die Verbindung zum Internet abbricht ohne irgendeine Meldung? zu geben (was darin resultiert dass man, z.B. in IRC, mehrere Zeilen schreibt die aber nie ankommen werden (davon weiss man natürlich nichts )), ist die Funkabdeckung äquivalent, wenn nicht sogar schlechter als die unseres alten Routers.

Ich selber besitze eine passende RangeMax Client Karte. Versprochenerweise müsste ich also maximale Leistung haben. Ich bin übrigens circa drei Meter (!) vom Router weg. Dazwischen sind wahlweise zwei Fenster oder eine Decke.

Ein Witz?

Ein Witz?

Nie wieder Netgear, nie wieder. Ich hoffe, diese Firma geht bankrott. Wenn übrigens jemand mit Fehlkonfiguration argumentieren will, ich denke, dass unser technisches Wissen überdurchschnittlich ist. Der Normalbürger würde sicher nicht besser einrichten, und wenn doch, dann ist Netgear halt wegen schlechter Benutzerfreundlichkeit schlecht.