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Tea Time

Während sich die Jüngeren gerne über Gott und die Welt streiten *seitenhieb*, gehen die Älteren aus Azureus gerne ruhigeren Angelegenheiten nach – die meisten haben alles erreicht, alles gesehen, und freuen sich Abends auf ein gutes Spiel, gute Gesellschaft und eine gute Tasse Tee.

Dieser Eintrag ist quasi ein Werbe-Eintrag. Wer Werbung nicht mag und lieber weiter auf der dunklen, seichten Seite des Tees leben mag – bitte. Weiter unten gibts hitzige, göttliche Diskussionen und viel weiter unten Beiträge zu Automatikgetrieben, die bekannterweise den Blog am Leben halten. Aber dies nur am Rande.

Lipton Tee. Tee der Firma Lipton. Normalerweise assoziiert man mit dieser Firma ungesunden kalten Eistee, aber vor einigen Monaten entdeckte ich/wir, dass Lipton auch normalen Tee herstellt, und diesen zT in innovativen Pyramidenförmigen Teebeuteln verpackt. Ohhh ja. Normalerweise kennt man ja nur diese plattgedrückten Flachbeutel. Wo ist also der Vorteil?

Huuh. Mathe.
Abstrakte Erklärung des Vorteils pyramidenförmiger Teebeutel.

Nun, jetzt mal abgesehen davon, dass das Wasser den Inhalt des Teebeutels aus drei verschiedenen Richtungen umfliessen kann (anstatt normalerweise nur zwei Richtungen), so gibt es noch einen weiteren Vorteil: Durch das erhöhte Volumen lassen sich größere Tee/Fruchtfragmente unterbringen. Dies hat scheinbar einen spürbaren Effekt auf den Geschmack. (Ich habe am Anfang auch darüber gelacht.)

Vielleicht verwenden sie auch einfach besseres Ausgangsmaterial, aber meine Erfahrung ist: Tee aus pyramidenförmigen Teebeuteln von Lipton schmeckt echt besser/frischer/komplexer/toller als normaler 2D-Teebeutel-Tee.

Wer also des Diskutierens müde ist und Tee mag, sollte jetzt sofort bei Amazon Lipton-Tee bestellen. Ich kenne noch nicht alle, aber der Tropical Fruit ist zB sehr gut. Aber keine Sorge, ich habe jede Sorte bestellt und demnächst kommen sie an, und dann kann ich besser berichten. Schönen Abend noch.

3 Antworten auf „Tea Time“

Ich bin gespannt! Kannst du ein Foto der Pyramide zeigen? Und dreht sich der Teebeutel nach rechts oder nach links, wenn man ihn nach Ablauf der Ziehzeit am Bindfaden aus der Tasse heraus zieht?

Ergibt sich nicht gerade ein schlechteres Verhältniss zwischen Oberfläche und Volumen?

Es wäre interessant wieviel Gramm Tee pro Beutel verwendet wird, im Vergleich zu einem normalen Teebeutel…

Deto: Das kommt wohl auf die Definition von „gut“ und „schlecht“ im entsprechenden Kontext an. Im mathematischen Sinne würde ich sagen, dass eine Pyramide eine bessere Annäherung an eine Kugel ist als ein Teebeutel-Quader. Die Kugel ist die Form mit größtem Volumen bei gegebener Oberfläche. Wenn „gut“ also so definiert ist, dass die Oberfläche klein und das Volumen konstant gehalten wird, dann ist die Pyramide wohl besser. Andererseits würde ich intuitiv behaupten, dass ein Teebeutel eher eine große Oberfläche haben sollte, damit möglichst viel des Tees an das Wasser abgegeben werden kann. Es könnte also sein, dass man das Pyramidengeschmackserlebnis durch eineinhalb 2D-Teebeutel emulieren kann.

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