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Schranken sind ja ohnehin ein Machwerk des Bösen, vor allem wenn sie schlecht programmiert sind und 10 Minuten vor Eintreffen des Zuges schließen...

Jedenfalls wurde ich heute eines besseren belehrt. Schranken sind durchaus in der Lage, Gnade und Mitgefühl zu zeigen! Bei der Ankunft im Bahnhof meines Vertrauens fangen normalerweise alle Leute, die aus der Bahn kommen, an zu rennen, damit sie die Hauptstraße überqueren können bevor die Schranke aufgeht und ein überqueren dank hunderter Autos unmöglich macht. Die Bahn kommt also an, Rentner, Schulkinder, Manager verlieren ihre sonstige Ruhe-und-Gelassenheits-Würde und fangen an über die Hauptstrasse zu rennen. Da ich ohnehin früher als sonst nach Hause komme und ich bei sowas eher warte, bis die Autos vorbei sind, anstatt mich sinnlos abzuhetzen und eine Minute zu sparen, gehe ich also in normalem Tempo Richtung Hauptstraße.

Und die Schranke bleibt unten.

Auf beiden Seiten der Schranke stehen Fußgänger, sie bilden einen Klumpen auf dem Gehweg. Ich bin der letze, der über die Straße gehe, und werde von dem Haufen beobachtet... als ich meinen Fuß auf dem Gehweg setze, geht die Schranke hoch.

Fazit: Die Schranke hat Respekt vor mir!